Samstag, 10. Juni 2017

Bevor der Sommer kommt

Vier Beispiele
Die Pfingstrosen bieten ein Spektakel in satten kraftvollen wie sanften Pastellfarben. Die Palette reicht von reinem Weiß über Rosa, Violett und Rot in allen Nuancen bis Apricot und cremefarbenem oder frischem Gelb. Tellergroße Blütenkelche recken sich empor, mächtige Pompons. Manche leuchten im Herz mit dichten, gelben Staubgefäßen. Gefüllte, halbgefüllte oder ungefüllte Blumen wippen und neigen sich beim leichtesten Windhauch und über allem schwebt eine sanfte, süßliche Duftwolke.
Der türkische Riesenmohn blüht leider nur kurz, entschädigt dafür aber mit herrlichen, großen Blüten in Rot. Er bevorzugt einen vollsonnigen Standort mit durchlässigem Boden. Die um eine Samenkapsel angeorneten Blütenblätter erinnern an farbenprächtiges Krepppapier. Steht die Pflanze an einem Ort mit Abendsonnenlicht, wirken die Blüten bei Sonnenuntergang als würden sie brennen.
„Bohnen müssen die Glocken läuten hören”, heißt eine alte Gärtnerweisheit. Liegen die Samen zu tief, so wird es ihnen schwer, sich durchzuarbeiten. Die Bohnenkerne sollten nur um das Doppelte ihrer eigenen Stärke mit Erde bedeckt werden, sonst gehen sie schlecht auf. Außerdem wärmt sich die oberer Bodenschicht schneller auf als tiefere Schichten. Bohnen brauchen zum Keimen und Wachsen viel Wärme.
Schon in alten Bauerngärten waren Bartnelken überaus beliebt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die robusten Pflanzen können ohne großen Aufwand kultiviert werden und säen sich in den meisten Fällen sogar selbst aus. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben. Außerdem können sie zweifarbig, gefleckt, gestreift, gefüllt oder ungefüllt sein. Ihre natürliche Blütezeit begann bereits im Mai und reicht noch bis in die Mitte des Sommers hinein.

Keine Kommentare: